Drogen und Autoreifen

Letztes Wochenende war ich mit meinen Freunden in den Niederlanden. Die Stadt, die wir besichtigt haben, war sehr klein und lag nicht weit von der deutsch-holländischen Grenze. Zuerst hatten wir vor, die Sehenswürdigkeiten zu finden und sich nach ihrer Eigenschaften zu informieren. Eine der interessanten Informationen lautete: an der Spitze einer der Kirchen befindet sich ein Pferd, das in der Wirklichkeit so groß ist wie das normale Tier. Außerdem gab es dort viele alten Gasthäuser und was besonders für meine Bekannte von Bedeutung war: unheimlich viele Kaffeeshops. Obwohl deren Name nichts ungewöhnlich beinhaltete, wussten wir schon seit Langem, dass man dort Drogen kaufen kann. Diese meine Bekannte, die so neugierig auf sie war, wollte unbedingt reingehen und mal probieren, wie die Space-cakes funktionieren. Wir versuchten sie zu überzeugen, dass sich davon nichts Positives ergeben wird. Als sie aus dem Laden zurückkam, wussten wir nicht, dass sie schon einen Kuchen gegessen hatte und zwei andere in der Tasche versteckte. Die Reaktion auf den Rauschmittel kam erst nach einer Stunde: meine Bekannte saß schon im Zug neben mir und suchte im Web, mit dem Laptop auf den Knien, einige Sachen, die ihr zum Haushalt notwendig waren. Leider, als es schon zu spät war, habe ich bemerkt, dass sie auch vier Autoreifen gekauft hatte. Sie konnte uns danach nicht erklären, warum sie das gemacht hatte. In der nächsten Woche bekam sie, die bestellte Autoreifen und musste für sie 400 Euro zahlen.